Liebe Berlinerin, lieber Berliner,

Liebe Friedrichshainerin, lieber Friedrichshainer,

ich freue mich, dass Sie mehr darüber erfahren wollen, wofür ich stehe und weiterhin im Abgeordnetenhaus kämpfen will.

Das sind einige meiner Themen: Vielfalt, bezahlbare Mieten, aktive Bürgerbeteiligung, Stärkung der Familien im Bezirk, eine Rekommunalisierung der Berliner Wasserbetriebe und ich lehne den Ausbau der A 100 ab.

Geben Sie mir Ihren Auftrag mit!

Schreiben Sie mir oder treffen Sie mich bei meinen regelmäßig stattfindenen Sprechstunden im Nord- und Südkiez. Oder sprechen Sie mich bei einem meiner Termine einfach an. Einige aktuelle Anliegen von FriedrichshainerInnen habe ich auch auf Abgeordnetenwatch beantwortet.

Ihre

 

Bündnis 90/Die Grünen

Im Mai 2009 trat ich in die Partei und Fraktion Bündnis 90/Die Grünen ein. Ökologie war für mich schon immer eine grundlegende politische Frage. Bereits 1999 prüfte ich als Angestellte im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit die verfassungsrechtlichen Fragen im Zusammenhang mit dem Ausstieg aus der Atomenergie.
Migration und Integration beschäftigen mich nicht nur aufgrund meiner Biographie besonders. Gute Antidiskrimierungspolitik und Diversity-Mainstreaming sind entscheidend für mehr Gerechtigkeit und Teilhabe. Flüchtlingspolitik, die Menschen den Rahmen gibt, damit sie in Deutschland für sich und ihre Familien ihre Zukunft bauen können, ist für mich selbstverständlich. Daher setze ich mich gegen alle Verbote und Blockaden ein, die das bundesgesetzliche Flüchtlings- und Aufenthaltsrecht bestimmen. Doppelte Staatsbürgerschaft und Wahlrecht für Drittstaatler sollten gleichzeitig möglich sein. Eine Demokratie kann es sich nicht leisten, Teile ihrer Bevölkerung bei der Teilnahme an politischen Rechten zu diskriminieren und dadurch auszuschließen.
Frauenpolitik, Ökologie und Migrationspolitik vertritt für mich keine andere Partei besser als Bündnis 90/ Die Grünen. Daher bin ich grün.

Politisches Engagement

Bereits an der Uni Bonn begann ich mich politisch zu engagieren. 1999 trat ich in die SPD ein. 2006 zog ich als Direktkandidatin ins Abgeordnetenhaus ein. Im Mai 2009 trat ich aus der SPD aus (die Erklärung dazu) und wurde Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen. Seitdem bin ich für die Fraktion Sprecherin für Migrations-, Integrations- und Flüchtlingspolitik. Zudem bin ich Mitglied in den Ausschüssen für Integration, Arbeit, Berufliche Bildung und Soziales sowie dem Ausschuss für Inneres, Sicherheit und Ordnung.

In Friedrichshain bin ich seit Jahren aktiv in der „Initiative gegen Rechts“ und dem lokalen „Bündnis für Familie“. Zudem begreife ich mein Engagement für Kleinstunternehmer im Bezirk als aktive Integrationspolitik. Es ist mir wichtig, soziale Strukturen im Bezirk zu stärken, eine Kultur des Wegschauens zu bekämpfen und Familien mit Kindern zu helfen, sich besser zu informieren, zu vernetzen und zu koordinieren.

Die Vielfalt des Bezirks zu erhalten und zu stärken, die sich u. a. durch unzählige kleine Läden, Kioske und Imbisse von Besitzern mit Migrationshintergrund auszeichnet, ist mir ein besonderes Anliegen.
Gerade in einem Bezirk mit großer Fluktuation muss man sich für bessere Strukturen und gemeinsame Aktionen einsetzen.

Mein Motto als überzeugte Friedrichshainerin: „Gekommen, um zu bleiben.“

Persönliches

In Malataya/Türkei wurde ich 1966 geboren und bin Mutter einer Tochter.
Aufgewachsen bin ich im Nettetal am Niederrhein, wo ich später eine kaufmännische Ausbildung absolvierte. Über den zweiten Bildungsweg holte ich das Abitur nach und studierte in Bonn Politik und Rechtswissenschaften. Anschließend arbeitete ich für das Finanz- und das Umweltministerium.
Seit 2003 lebe in Berlin. Mich zog es bewusst nach Friedrichshain, ich wollte unbedingt in den Ostteil der Stadt, dort fand ich es besonders spannend. Im Samariterkiez betreibe ich auch eine Rechtsanwaltskanzlei, u. a. mit den Schwerpunkten Familien- und Ausländerrecht.